1.Langsaitenkonzert, Stadtbad Bremerhaven, Foto: Archiv Unerhört

Die 1. Musik für Langsaiten leitet ihre 'Tönigkeit' über unterschiedliche Saitenlängen (10-25 m, penta-tonische Stimmung) ab und stellte sie in den Kontext eines ausgewählten Schlaginstrumentariums (Gongs, Felltrommeln, Pauken).

2.Langsaitenkonzert, Stadtbad Bremerhaven, Foto: Archiv Unerhört

In der 2. Musik für Langsaiten bilden die historischen Entwicklungen und Beziehungen zwischen dem 'tempe-rierten' Tonsystem, der ersten industriellen Soundmaschine (dem Konzertflügel) und dem digitalen Samplingkeyboard das Bühnenbild für die musikalische Exploration.
3.Konzert für Langsaite Solo, Stadtbad Bremerhaven, Foto: Archiv Unerhört Die 3. Musik für Langsaite Solo betrachtet die Saitenresonanzen, die über eine Elektronik angeregt und gesteuert werden. Langphasige Resonanzwellen - auch im Bereich des Infraschalls - sind erlebbar für Augen, Ohren und Körper.

4.Langsaitenkonzert, Stadtbad Bremerhaven, Foto: Susanne Wübker

Die 4. Musik für Langsaiten kombiniert E- Gitarren und Live-Elektronik mit einem Raummatrix - Mixersystem. 'Unter Strom ' verwendet das Feedback schwingender Gitarren-Saiten während der Amplifikation und stellt die entstehenden Klänge mittels live-elektronischer Verfahren für Klangbewegungen durch den Konzertraum bereit.
5.Konzert für Langsaite, Stadtbad Bremerhaven, Foto: Susanne Wübker Für die 5. Musik für Langsaiten und Streichinstrumente wird  ein 17m langer Stahldraht gespannt und mittels eines Tieftongemisches u.a. im Infraschallbereich elektronisch in Schwingungen versetzt. Ausgangspunkt für die Komposition ist die Auffächerung des Klanges in seine spektralen Anteile und deren Transposition in den hörbaren Bereich mit Unterstützung von Kontrabass, Violoncello und Viola. 
SONAR #2 Klosterkirche Grimma, Foto: Susanne Wübker Tieffrequente Klangbänder und Obertongesang mischen sich in den Performances mit dem Leipziger Schlagzeuger, Percussionisten und Obertonsänger Wolfram Dix.
1.Langsaitenkonzert, Stadtbad Bremerhaven, Foto: Archiv Unerhört Seit zehn Jahren beschäftigt sich Jens Carstensen mit dem Archetyp 'Monochord', mit der Langsaite. Mittels dieses Instrumentes entdeckte und entwickelte Pythagoras eine erste Lehre von der Beziehung der musikalischen Töne zueinander und beschrieb diese gleichsam als ein umfassendes philosophisches Weltbild.


Die Installationen mit Langsaiten vereinen archetypische Klanggestalten unter Berücksichtigung raum-architektonischer Bezüge. Thematisch widmen sich die Konzerte für Langsaiten einer Untersuchung von Ausformungen und Entwicklungen, die die 'musikalisierte' Saite im Laufe der Geschichte genommen hat.
 
Die Langsaiten Hörbar (mp3)

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